Agility Hindernisse

Agility-Hindernisse _____

Mit Klick auf ein Hindernis wird eine vergrößerte Zeichnung mit Angabe der Gerätemaße eingeblendet.
Hürde
Einfache Hürde
Eine Stange liegt auf zwei Auslegern, die in die festen Seitenteile eingesteckt werden. In der Regel begreift der Hund sehr schnell, daß er diese Stange überspringen soll, wenn sie anfangs sehr niedrig gesteckt ist.
Bürstenhürde
Bürstenhürde
Sie verlangt schon etwas mehr Vertrauen vom Hund, da der mittlere Teil blickdicht ist und der Hund somit nicht sieht, wo er nach dem Absprung hinter der Hürde landen wird. Das gleiche gilt für Viadukt oder Mauer. Es bedarf einiger Übungseinheiten, das nötige Vertrauen aufzubauen, um ins Unbekannte zu springen.
Doppelhürde
Doppel-Hürde (Ochser)
Viadukt od. Mauer
Viadukt / Mauer
Weitsprung
Weitsprung
Sprungkraft und Präzision wird beim Weitsprung vom Hund verlangt. Er darf zwar die einzelnen Weitsprung-Elemente berühren, aber keines der Teile darf umfallen. Auch die Begrenzung darf nicht seitlich durchsprungen werden, daher sollte der Weitsprung immer in gerader Linie angegangen werden.
Tunnel
Tunnel
Zu den Geschicklichkeitshindernissen gehören der feste und der Sacktunnel sowie Tisch und Slalom. Beide Tunnel erscheinen dem Hund als dunkles Loch. Es gilt für ihn, allen Mut zusammen zu nehmen und hinein zu laufen. Um diese Geräte zu üben, sollte man sie zunächst etwas zusammenschieben, damit der dunkle Weg anfänglich möglichst kurz ist.
Stofftunnel
Sacktunnel
Slalom
Slalom
Er ist das schwierigste Element im Agility. Es verlangt sehr viel Geschicklichkeit vom Hund und Geduld und Ausdauer vom Hundeführer. Zwölf Stangen, die im Abstand von 60cm hintereinander gesteckt sind, müssen im Zick-Zack Kurs durchlaufen werden. Dabei muß der Hund korrekt von rechts zwischen der ersten und der zweiten Stange einfädeln. Es dauert Monate, bis der Hund dieses Gerät selbständig beherrscht.
Reifen
Reifen
Er bereitet vielen Hunden anfangs Schwierigkeiten. Der Hund hat zunächst Angst, hindurch zu springen und wird daher versuchen, ihn zu unterlaufen oder an ihm vorbei zu springen.
Tisch
Tisch
Er ist das Ruheelement unter den Geräten. Hier muß der Hund fünf Sekunden in vorgegebener Position (Platz, Sitz oder Steh) ruhig verweilen.
Der Tisch ist aus den internationalen Wettbewerben (WM) gestrichen und findet auch auf nationaler Ebene kaum noch Bedeutung.

Kontaktzonengeräte
Bei Steg, Wand und Wippe hat der Hund die farblich gekennzeichnete Kontaktzone am Anfang und am Ende mit mindestens einer vollen Pfote zu betreten.

Hier zeigt sich ganz besonders, wie konsequent ein Hund aufgebaut wird um fehlerfrei die Kontaktzonen zu überwinden.

Laufsteg
Kontaktzonengerät

Steg
Er ist das größte Agility Gerät. Es besteht aus drei einzelnen Teilen. Dem leicht ansteigenden Aufstieg, dem geraden Mittelteil, der 1,20 bis 1,35 m hoch über dem Erdboden liegt und dem leicht abfallenden Teil.
Wand
Kontaktzonengerät

Wand
Die Kontaktzone am Abgang der Wand ist besonders kritisch, weil besonders ein schneller oder auch großer Hund zum Abspringen vor der Kontaktzone neigt.
Wippe
Kontaktzonengerät

Wippe
Die Schwierigkeit liegt neben den Kontaktzonen, an dem Kipp-Mechanismus, den der Hund selbständig durch überschreiten des Kipp-Punktes auslöst.

© Andreas Eisinger