Voraussetzungen
für Agility

Voraussetzungen für Agility

Ein Hund darf erst an einem vom VDH geschützten Agility-Turnier (in der Prüfungsstufe A1) teilnehmen wenn er 18 Monate alt ist und die Begleithundeprüfung (BH) abgelegt hat. Seit 2004 wird in der BH-Prüfung keine Schußfestigkeit des Hundes mehr geprüft.

Ich finde es persönlich nicht unbedingt notwendig, daß ein Hund nur dann Agility machen soll, wenn er die BH-Prüfung erfolgreich abgelegt hat. Im Agility-Parcours ist das Kommando "bei Fuß" unnötig; meiner Meinung nach ist es sogar ein Zeichen für mangelnde Teamabstimmung, wenn der Hundeführer das Kommando bei Fuß im Agility-Parcours gibt.

Aber trotzdem ist eine gute Portion Grundgehorsam (Unterordnung) des Hundes (nicht nur für Agility) Grundvoraussetzung - ob mit oder ohne Begleithundeprüfung!

Meine Hunde sind nicht nur wegen ihres freudigen und verspielten Wesens bekannt, sondern auch wegen ihrer guten Erziehung. Ich finde es gibt nichts besseres für einen Hund selbst, wenn er aufgrund des Grundgehorsams alle Freiheiten genießt, die ein anderer Hund aufgrund des ständigen "Leinenzwangs" nicht einmal erahnen kann. Die Frage ist nur wie ich meinem Hund diesen Grundgehorsam beibringe.

Und da gilt das gleiche wie im Agility:

Mit dem konsequenten Agility-Training sollte man erst beginnen, wenn der Hund 1 Jahr alt ist. Der Grund:

Der Junghund ist noch im Wachstum. Man riskiert mit dem voreiligen Beginn von Agility körperliche Schäden beim Hund.

Mit einzelnen Geräten wie z.B. Tunnel, Wippe oder auch Steg kann man auch vorher den Hund spielerisch vertraut machen, solange das Springen über Hindernisse sowie der Slalom unbedingt vermieden wird.

Mit einem Welpen sollte man schon früh das Spielen mit dem Ball üben, damit der Hund eine richtigen Trieb zum geworfenen Ball entwickelt.
Das kann man dann optimal beim Anlernen der Agility-Hindernisse einsetzen.

 

Voraussetzungen des Hundes für Agility sind:

 

© Andreas Eisinger